Jing ZhouVerliebt in Fotografie

Fotoprojekt „Das ist Dessau“ in der Presse

Fotoprojekt „Das ist Dessau“ in der Presse

Huch! Die Presse hat mein Fotoprojekt gefunden und berichtet darüber. Ich war überrascht, dass ich dazu angefragt wurde. Ein gutes Gefühlt, eigentlich.

Kaum zu glauben. Ziemlich genau 6 Monate nach dem ich mein Fotoprojekt Das ist Dessau mit dem ersten Foto aus dem Dessauer-Alltag veröffentlicht hatte, wird ein Artikel von der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) dazu veröffentlicht.

Jing Zhou Presse

Es geht mir eigentlich alles bisschen zu schnell und weiß selbst nicht genau ob das gut oder schlecht ist. Ok, ich rede ziemlichen Blödsinn. Natürlich ist es gut, wenn die Presse auf einem aufmerksam wird. Von solch einem Artikel über sich selbst träumen vermutlich viele Fotografen, anstatt immer nur den eigenen Namen unter einem Bild zu lesen. Wer also würde dazu Nein sagen, wenn die Presse nachfragt? Sicherlich niemand oder nur die wenigsten.

Ich weiß allerdings noch nicht, wie ich mit der Pu­b­li­ci­ty umgehen soll. Ich bin niemand, der gern und unbedingt im Mittelpunkt stehen will oder muss. Ich will meist einfach in Ruhe mein Ding durchziehen.

Klar freut es mich, dass mein Fotoprojekt nun in der Stadt bekannter wird und vielleicht sogar über die Stadt hinaus. Jeder Fotograf möchte doch, dass seine eigenen Bilder gesehen werden. Da schließe ich mich natürlich nicht aus.

Die Folgen (?)

Beim Fotoprojekt zeige ich Dessauer Alltagsgeschichten in Bildern. Und das heißt in der Fotografie-Sprache: Street- & Urbanphotography. Und ich glaube jeder, der sich mit dem Thema Streetphotography beschäftigt hat weiß, wie heikel dieses Thema rechtlich gesehen in Deutschland ist und wie schwer es ist, gute Streetfotos zu machen.

Nun befürchte ich, dass durch den Artikel in der MZ die Menschen einen Bogen um mich machen, weil sie Angst haben, dass ich sie fotografieren könnte. Vielleicht bin ich paranoid. Vielleicht passiert aber auch genau das Gegenteil, dass die Menschen für mein Fotoprojekt fotografiert werden wollen, das wäre toll. Denn ich möchte mit meinen Bildern Geschichten erzählen. Vielleicht ändert sich aber auch rein gar nichts und alles bleibt wie beim Alten.

Alles in Allem bleibt abzuwarten was die nächste Zeit passiert und welche Auswirkungen der Presse-Artikel haben wird.

Bis dahin werde ich weiter fotografieren und versuchen Geschichten als dem Alltag mit der Kamera festzuhalten. Das wird sich nicht ändern.

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