Eine neue Erfahrung – Astrofotografie

Die unendlichen Weiten des Weltalls ist fotografisches Neuland für mich. Ich hatte zwar viele Fotos zum Thema Astrofotografie gesehen und finde diese wirklich atemberaubend, hatte jedoch keine Gelegenheit gehabt selbst in diesem Bereich tätig zu werden – bis jetzt.

Dank Enrico Berbig und Steven Beschoner konnte ich bei Astrofotografie nun auch praktische Erfahrungen sammeln und so ganz nebenbei auch Frischluft schnappen, was auch sehr angenehm war. In dieser Nacht war es teilweise bewölkt und wir mussten etwas warten, bis die Milchstaße klar und deutlich zu sehen war.  Wir nutzten die Zeit um die passende Einstellung und Perspektive zu finden.

In Situationen wie diesen, habe ich mir ein dreh-/schwenkbares Display an der Kamera und/oder Wifi-Funktion gewünscht. Aber diese Funktionen hat die Canon 7D nicht und so musste ich mich bisschen verrenken um das Display zu sehen, damit ich entsprechende Einstellungen an der Perspektive vorzunehmen konnte. Ich tastete mich immer näher an die gewünschte Perspektive heran. Ich sah schließlich nichts, weder durch den Sucher (was auch abgedeckt war) noch durch das Display, um direkt eine gewünschte Perspektive und Bildausschnitt zu wählen.

Meine Kamera-Einstellungen

Ich verwendete das Sigma 10-20mm F/4-5,6 Objektiv an meiner Canon 7D. Damit bekomme ich schon sehr viel aufs Bild und das ist auch notwendig, bei der unendlichen Weite des Nachthimmels. Nach und nach fand ich meine optimale Einstellung:

Brennweite: 10mm / Blende 4.0 / ISO 3200 / Belichtungszeit: 30 Sekunden

Mit diesen Einstellungen habe ich die meisten Fotos aufgenommen, aber eben nicht alle 😉

Astrofotografie: 10mm / Blende: 4.0 / ISO 3200 / Belichtungszeit: 38 Sekunden

Astrofotografie: Brennweite: 10mm / Blende: 4.0 / ISO 2500 / Belichtungszeit: 30 Sekunden

Ich bin nun um eine weitere Erfahrung reicher und es ist ziemlich interessant, was man als Ergebnis bekommen kann. Man braucht jedoch viel Zeit und Geduld in der Astrofotografie. Mal kurz und schnell Sterne fotografiere ist der falsche Gedanke. Auch wenn es sehr viel Spaß gemacht hat, kann ich nicht behaupten, dass ich „Blut geleckt“ habe und ich voll auf Astrofotografie stehe. Ich mag weiterhin die urbane Fotografie. Ich bin dennoch nicht abgeneigt die Sterne zu fotografieren, wenn mich jemand fragt ob ich mitkommen will 😉

Veröffentlicht von Jing Zhou

Fotografie ist ein Hobby und ich liebe es. Und hier in meinem Blog möchte ich meine Erfahrungen und Gedankengänge zur Fotografie mit anderen teilen. Hauptberuflich erstelle ich individuelle WordPress-Themes. Außerdem betreibe ich das Fotoprojekt Das ist Dessau - Alltagsgeschichten in Bildern

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