Kings of Xtreme – Könige der Lüfte

Irgendwann im Herbst 2013 erfuhr ich über Lutz Schneider vom Event „Kings of Xtreme“ im Januar in Leipzig. Bei diesem Event dreht es sich – im wahrsten Sinne des Wortes – um Supercross Rennen und Stunts.
Also merkte ich mir den Event in meinem Kalender vor bis die Zeit gekommen war, um mich selbst dafür zu akkreditieren.

Anfang Januar schickte ich dann meine Akkreditierungsanfrage an den Ansprechpartner für Öffentlichkeits- und Pressearbeit.  Zuerst wurden 3-4 Arbeitsproben verlangt, welches ich ohne weiteres zeigen konnte und auch auf meiner Internetseite verwies. Kurz darauf bekam ich meine Fotoerlaubnis für dieses Event, mit der Bedingung, dass ich eine Handvoll Bilder zur Verfügung stelle – Alles kein Problem.

So bekam ich meine erste offizielle Foto-Erlaubnis für eine Veranstaltung außerhalb Dessaus. Meine Arbeitsproben haben gesprochen! 🙂

Nun geht’s los!

Lutz Schneider, den ich anfangs erwähnte hatte für Kings of Xtreme ebenfalls eine Foto-Akkreditierung so durfte ich bei ihm mitfahren und da er schon 2013 da war, konnte er mir wertvolle Tipps geben, von wo man am besten fotografieren konnte. Nochmal Danke an Lutz 🙂

Nach der Ankunft heißt es erst mal zur Pressestelle und Fotopass abholen. Danach gab es noch eine kurze Einweisung an die Fotografen.

Auf der Suche nach Perspektive – oder kurz: Fotos machen!

Lutz und ich positionierten und zunächst am Ende einer lange Gerade auf der Tribüne. Hier hatte ich relativ viel Zeit den passenden Bildausschnitt für die Aufnahmen zu wählen. Alles in allem relativ einfach und unspektakulär 😉

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Wir blieben an dieser Position, als die „Stunts“ anfingen.  Hierbei nutzen wir beide jeweils ein Canon 70-200mm F/2.8 für die Aufnahmen.  Wobei der Crop-Faktor an meiner Canon 7D hierbei sicherlich Vorteile gebracht haben. Dieses Objektiv hatte ich die meiste Zeit drauf, wenn ich von der Tribüne fotografiert hatte. Insbesondere bei den Stunts.

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Mittendrin

Als Akkreditierter Fotograf hat man auch die Möglichkeit aus dem Innenbereich der Strecke zu fotografieren. Aus Sicherheitsgründen jedoch nur ca. 8 Personen. Man muss sicher hierbei schon rechtzeitig anmelden, sonst kann es sein, dass man warten muss, bis der nächste Programmpunkt anfängt.

Aus dem Innenbereich war man doch sehr nahe am Geschehen. Die Biker fahren wirklich sehr schnell an einem vorbei. Und man weiß gar nicht wo man hinschauen und zuerst fotografieren soll. Nach einer kurzen Analyse der Lage, entschied ich mich den Bereich am Ziel zu fotografieren und wendete mich danach das Geschehen auf der normalen Strecke zu.

Canon 7D / 20mm / F4 / 1/250s / ISO 6400

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Im Innenbereich hatte ich das Canon 17-40mm F/4 Objektiv drauf. So im Nachhinein bereue ich es ein wenig, das 70-200mm F/2.8 nicht auch noch verwendet zu haben. Beim nächsten Mal werde ich es sicherlich machen – dieser Blog-Beitrag wird mich daran erinnern 😉

Später fotografierte ich das Rennen auch von der Tribüne aus und zwar direkt an der Abgrenzung. Ich war direkt am Anfang einer Kurve – eine ziemlich ungünstige Position, da die Biker in der Kurve Gas geben und dadurch Sand und kleinere Brocken in die Luft schleudern. Ich bekam natürlich auch etwas Dreck ab. Aber sonst ist nichts weiter passiert. Andere Zuschauer bekamen ständig was ab 😉

Nach etwa drei Stunden machte ich noch ein Foto mit dem Sigma 10-20mm, um die ganze Weite der Strecke darzustellen.  Danach beendeten wir unsere Arbeit und fuhren wieder Richtung Heimat.

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Es war ein sehr cooles Event, sehr schnell und laut 😉

Veröffentlicht von Jing Zhou

Fotografie ist ein Hobby und ich liebe es. Und hier in meinem Blog möchte ich meine Erfahrungen und Gedankengänge zur Fotografie mit anderen teilen. Hauptberuflich erstelle ich individuelle WordPress-Themes. Außerdem betreibe ich das Fotoprojekt Das ist Dessau - Alltagsgeschichten in Bildern

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