Meine Erfahrungen bei photocase.de

Warum photocase.de

Oder überhaupt Fotos zum Verkauf anbieten? Mal ehrlich. Hat nicht jeder schon man daran gedacht die eigenen Fotos zu verkaufen? Das war natürlich auch mein Gedanke und so informierte ich mich zunächst über die Plattformen. Während andere bekannte Plattformen mehr auf z.B. Studioaufnahmen, Produktfotos mit einer „sterilen“ Ausrichtung daherkommen, habe ich den Eindruck, dass bei photocase.de eher eine künstlerische Ausrichtung hat. Es können auch Schnappschüsse aus dem Alltag sein, die in der Datenbank aufgenommen werden und mit dieser Ausrichtung habe ich mich sehr angesprochen gefühlt.

Beteiligungslevel & Communityfaktor

Das Beteiligungslevel hat Einfluss auf den prozentualen Anteil von 40 bis 60% des Verdienstes. Für ein angenommenes Foto gibt es einen Punkt. Für Anzahl Verkäufe je einen Punkt und für den Umsatz in Euro ebenfalls einen Punkt je Euro. Dann gibt es noch den Communityfaktor. Dieser Wert hat ebenfalls Einfluss auf den Beteiligungslevel. Aus welchen Werten der Communityfaktor berechnet wird, ist wohl ein kleines Geheimnis. So wie ich es im Forum von photocase gelesen haben, sollen die Forumbeiträge, die Anzahl an „Likes“ der anderen Fotos und/oder Kommentare bei Fotoss Auswirkungen auf den Communityfaktor haben.

Man muss schon viel Zeit investieren, damit sich der Communityfaktor erhöht. Ich selbst bin eher faul. Denn mein Communityfaktor ist vor wenigen Tagen auf 1 gesprungen. Davor war ich Jahre lag bei o (in Worten: Null) 😉

Mein Beteiligungslevel liegt derzeit bei 152 Punkten. Erst ab 600 Punkte kann ich 45% Verdienen. Ein etwas langer Weg noch 😉 Aber gut, ich muss auch ehrlich sagen, dass ich nicht jeden Tag oder jede Woche mich einlogge. Es gibt Zeiten, wo ich auch mal ein, zwei Monaten mich gar nicht einlogge.

Wie oft lade ich Fotos hoch?

Da ich nicht jeden Tag, jedoch Woche oder kurz gesagt unregelmäßig fotografiere, lade ich recht spontan Fotos hoch. Weil ich zum Teil auch nicht daran denke. Oft ist es auch so, dass ich ca. alle 6 Monate mir meine Fotos aus dem letzten halben Jahr anschaue und sortiere welche davon eine Chance haben bei Photocase angenommen zu werden. Dann kann es vorkommen, dass ich auf einem Schlag 20 oder 30 Fotos hochlade. Durch die Multiupload-Funktion und per Drag & Drop ist es schnell gemacht.

Dropbox-Upload wird ebenfalls unterstützt. Allerdings habe ich diese Funktion nie genutzt, weil ich keinen Dropbox-Konto habe – soll vorkommen 😉

Uploadfenster bei photocase.de (Browser-Screenshot)

Chancen, dass Fotos angenommen werden

Eine genaue Quote habe ich nicht. Ich schätze mal grob 5 bis 10% von den Fotos die ich hochgeladen habe, wurden angenommen, so dass ich diese finalisieren konnte. Es kam mal vor, dass ich 3 Bilder hochgeladen hatte und diese 3 Bilder auch alle angenommen wurden. Das entspricht in diesem Moment also 100% 😉 Aber man muss realistisch bleiben 😉

Abgesehen vom Motiv, ist es auch abhängig vom Bildredakteur*in, der/die das Foto prüft und auch vom Zeitpunkt (Jahreszeit, Saison, Hypes etc.). Ich hatte mal ein Foto von einem Fahrrad hochgeladen. Es wurde abgelehnt. Etwa ein Jahr später habe ich es erneut versucht. Dann wurde es aufgenommen und landete sogar im Shop für Printprodukte.

Es dauert ca. 5 Tage bis man ein Info bekommt, ob das Foto angenommen wurde oder nicht. Im ersteren Fall wird man per Email benachrichtigt.

Und für jedes Fotos, welches angenommen wurde, bekommt man selbst 6 Credits gutgeschrieben. Damit kann man selbst bei Photocase Bilder kaufen und nutzen. Das finde ich ziemlich gut.

Verdienst & Auszahlung

Kommen wir zum Geld. Verdienen kann man pro Verkauf 40 bis 60% vom Netto des Kaufbetrages. Es gibt außerdem verschiedene Lizenzen, und wenn man Glück hat und ein Foto mit erweiterter Lizenz verkauft, kann man dadurch allein schon mal z.B. 30€ verdienen. Der oben beschriebene Beteiligungslevel hat Einfluss auf den Anteil. Und Standardmäßig kann eine Auszahlung erfolgen, wenn 100€ Umsatz erreicht werden. Man kann auch schon ab 10€ eine Auszahlung beantragen. Während bei 100€ das Formular automatisch freigeschaltet und per Email benachrichtigt wird (bei noch nicht eingetreten). Muss man hierbei jedoch den Support direkt kontaktieren. Dann bekommt man per Email einen Link zum Auszahlungsformular.

Mein Umsatz beträgt bisher insgesamt unter 100€. Eine Auszahlung konnte ich trotzdem schon veranlassen. Momenten ist mein Umsatz über 10€, so dass ich es auszahlen kann. Aber ich warte einfach mal ab. So dringend ist es nicht.

Auch wenn der Verdienst gering ist. Muss man es langfristig sehen. Es ist ja immerhin passives Einkommen, wo man in der Regel viel Arbeit reinsteckt, bevor was dabei rauskommen. Man darf hier nicht in Stundenlohn oder ähnliches rechnen. Sondern eher langfristig. Und wenn man eines Tages keine Bilder hochlädt, kann es trotzdem passieren, dass Bilder verkauft werden.

Ich finde photocase ziemlich gut und bleibe dabei. Hin und wieder sollte ich jedoch etwas mehr Zeit darin investieren.

Neugierig, welche Bilder von mit bei photocase.de zu finden sind? 😉

Hier ist mein Profil: jingz / photocase.de

Veröffentlicht von Jing Zhou

Fotografie ist ein Hobby und ich liebe es. Und hier in meinem Blog möchte ich meine Erfahrungen und Gedankengänge zur Fotografie mit anderen teilen. Hauptberuflich erstelle ich individuelle WordPress-Themes. Außerdem betreibe ich das Fotoprojekt Das ist Dessau - Alltagsgeschichten in Bildern

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