Yes, I love street photography!

Street Photography – sinngemäß fotografieren auf der Straße ist in meinen Augen ein sehr spannendes und schwieriges Genre der Fotografie. Man ist immer auf der Suche nach dem besonderen Augenblick. Als Street Photographer fühle ich mich so, als wäre ich ein Reportagefotograf, der interessante, spannende und kurze Szenen dokumentiert. Nur bin ich nicht auf einer Veranstaltung oder Ereignis, sonder begleite dass allgemeine, tägliche Leben auf den Straßen der Städte – was im nachhinein eigentlich eine unendliche Veranstaltung ist.

Diese Faszination hat sich seit kurzem intensiviert und ich beschäftige mich noch mehr mit dem Thema Street Photography, so dass ich meine Gedanken dazu in diesem Beitrag niederschreiben muss 😉

Wie kam ich zur Straßenfotografie

Anfang hatte ich wirklich viele Bereiche der Fotografie getestet und ausprobiert. Nach einer ganzen Weile stellt ich fest, dass ich zum Beispiel Makro-, Portrait- oder Discofotografie überhaupt nicht mag und in den Bereichen warm werden konnte. Im Gegensatz dazu hat mich unter anderem das Fotografieren in der Stadt sehr angetan hat. Ich schau, beobachte und achte auf viele kleine Details, die für mich interessant sind und eine Geschichte erzählen. Und diese Details zu entdecken, faszinieren mich einfach. Sei es ein Objekt in der Stadt, was keiner sieht und wahrnimmt oder eine Situation, die einen Moment später nicht mehr existiert und somit Vergangenheit ist.

Nichts gestellt, nichts geplant, nichts geschönt – nur der Moment im täglichen Leben.

Meine Tipps

In sofern ist ein gutes Auge (besser sind zwei ;)) wichtig um interessante Situationen zu erkennen. Manchmal muss man auch ein wenig warten bis die richtige Situation eintrifft. Nach einer gewissen Zeit und Übung kann man sogar voraussehen, was als nächstes passiert. Aber Geduld ist immer ein ständiger Begleiter bei der Streetfotografie. Auch wenn du schon mal hier und da warst. Gehe nochmal hin und nochmal und nochmal. Jeder Tag ist anders. Gehe zu verschiedenen Zeiten fotografieren, weil das Licht immer anders ist und somit Dinge und Augenblicke zum Vorschein bringen, die zu einer anderen Zeit nicht zu sehen sind. Gerade Sonnenschein bringt interessant Schattenspiele zum Vorschein.

Bikers

Kamera für Street Photography

Noch vor einiger Zeit bin ich immer mit der großen Spiegelreflexkamera + 2 bis 3 Objektiven losgezogen. Aber nicht immer fand ich passende Motive oder es war just in dem Moment das falsche Objektiv drauf oder, oder oder. Irgendwann lies ich  die DSLR ganz zu hause und fotografierte mit dem Smartphone. Aber auch diese Technik bietet viele Einschränkungen. Und so entschied ich mit für eine kleine Kamera für Urban- und Street Photography, die Fujifilm X20. Sie ist klein, leicht und auffällig und kann vollkommenen geräuschlos auslösen.

hoch

Viele andere sehr berühmte Streetfotografen nutzen eine Leica M9. Aber dieses Sahnestück kostet auch einige Tausend Euro. Viel zu viel für einen Hobbyfotografen für mich und sicherlich auch andere. Die Leica hat sicherlich ihre Qualitäten, ich will das hier auch gar nicht in Frage stellen. Es muss jeder für sich entscheiden welches Equipment er verwendet und wie viel er ausgeben will.

Schwarzweiß oder in Farbe

Ich sag nur, dass was dazu passt und selbst gefällt. Ich persönlich bearbeite meine Streetfotos verstärkt wieder in schwarzweiß. In schwarzweiß kommen die Formen, Strukturen, Linien und manchmal auch die Geschichten viel besser zur Sprache, da man nicht von Farben abgelenkt werden. Ich habe das Gefühl, dass man Schwarzweißfotos viel intensiver betrachtet als Farbfotos. Letztendlich ist es natürlich auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks.

one step

Partnerlook

Rechtlicher Aspekt

Ich kenne die allgemeinen rechtlichen Sachen wegen Persönlichkeitsrecht und so. Aber ich denke nicht viel drüber nach, wenn ich mit der Kamera unterwegs bin. Ich mache einfach mein Foto. Wenn ich zu sehr drüber nachdenken, dann ist im Kopf womöglich eine Blockade und man verpasst dann die meist einmalige Gelegenheit die Szenerie zu fotografieren. Also einfach machen! 😉

Es müssen nicht immer Menschen zu sehen sein.

Der bekannte Streetfotograf Eric Kim führt in seiner Liste, dass Street Photography nicht zwingend Menschen abbilden müssen. Zugegebenermaßen mag ich Motive lieber, wenn keine Menschen darauf zu sehen sind. Das liegt daran, dass ich doch ein wenig Angst davor habe entdeckt zu werden oder dass die Person verärgert darüber reagieren könnte, wenn ich ihn fotografiere. Trotzdem will ich mich trainieren und immer mal Personen abbilden.

The dog

Weiterführende Links:

Bestseller Nr. 1 Street Photography Now: with 301 photograhs in color and black-and-white
Bestseller Nr. 2 Street Photography: Die 100 besten Bilder
Bestseller Nr. 3 The Street Photographer's Manual

Letzte Aktualisierung am 24.02.2018 um 22:26 Uhr / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Veröffentlicht von Jing Zhou

Fotografie ist ein Hobby und ich liebe es. Und hier in meinem Blog möchte ich meine Erfahrungen und Gedankengänge zur Fotografie mit anderen teilen. Hauptberuflich erstelle ich individuelle WordPress-Themes. Außerdem betreibe ich das Fotoprojekt Das ist Dessau - Alltagsgeschichten in Bildern

  1. von Ich mache keine schönen Fotos mehr | Jing Zhou - Fotografie / WordPress / Webdesign am 21. November 2016 13:51 Uhr

    […] Vor allem will ich aufhören schöne Fotos zu machen. Ich will lieber aussagekräftige Fotos machen. Bilder, die Geschichten erzählen, ohne dass ein Wort gesprochen wird. Und ich glaube, dass ich auf dem richtigen Weg bin, wenn ich mich mehr und mehr mit Street Photography beschäftige. […]

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