Motivation vermisst, Inspiration gesucht

Jeder kennt es, jeder hat es schon mal und vermutlich hasst es jeder. Die Rede ist von fehlender Motivation und/oder Inspiration – nicht nur bei der Fotografie.

Und mich hat es seit ein paar Wochen erwischt. Ich sehe immer weniger Motive, die mich reizen auf dem Auslöser zu drücken. Dabei ist es doch eigentlich so einfach. Es ist ja auch nicht so, dass ich die Kamera nicht dabei habe und somit interessante Szenen/Motive verpasse. Denn die Kamera habe ich immer dabei. Irgendwas hindert mich dennoch daran ein Foto zu machen. Insbesondere bei der Alltagsfotografie, wo man alles fotografieren kann. Aber es klappt nicht. Ich habe das Gefühl, dass ich meine Ansprüche zu hoch schraube – nicht dass ich es nicht kann. Es wirkt jedoch wie eine Blockade, eine Art Tunnelblick, was meine Wahrnehmung auf „Das Bild muss perfekt sein“ reduziert. Das ist vielleicht auch ganz natürlich, ganz menschlich, dass man immer besser werden will. Und das „immer besser werden wollen“ ist doch auch die Motivation, oder? Dabei habe ich mir selbst gesagt, dass das Bild gar nicht perfekt sein muss, wenn eine interessante Geschichte dadurch erzählt wird. Aber es will nicht so, wie ich es will.

Und die jetzige Situation ist überhaupt nicht von Vorteil, da ich für „Das ist Dessau – Alltagsgeschichten in Bildern“ eigentlich vor habe in der Woche mindestens 2 Bilder zu veröffentlichen. Ich hänge zur Zeit ein wenig hinterher.

Aber ist es wirklich die Motivation die mir fehlt? Oder die Inspiration? Braucht man soviel Inspiration bei Alltagsfotografie? Zugegeben, ein paar Ideen habe ich im Kopf. Doch bei Street photography kann man Szenen nicht erzwingen, die passieren einfach und am Ende ist man entweder da oder nicht da um ein Foto zu machen. Klingt irgendwie frustrierend.

Dabei inspirieren mich viele Fotografien von anderen, die mich reizen ähnliche Fotos zu machen. Sobald ich jedoch draußen bin, verliert sich die Spur und meine Lustlosigkeit nimmt wieder Überhand.

Pause

Ich weiß nicht wie lange es noch andauert oder ob ich überhaupt was dagegen tun kann. Ich hatte früher schon mal fehlende Motivation. Die längste Phase dauerte glaube ich 3 oder 4 Monate (oder länger), wo ich mich so gut wie gar nicht mit dem Thema Fotografie beschäftigt hatte. Die Lust zu fotografieren kam irgendwann wieder von allein.

Und auch dieses mal sollte ich einfach abwarten.

Eine Pause machen und ein Buch lesen 😉

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Letzte Aktualisierung am 19.01.2018 um 07:04 Uhr / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Veröffentlicht von Jing Zhou

Fotografie ist ein Hobby und ich liebe es. Und hier in meinem Blog möchte ich meine Erfahrungen und Gedankengänge zur Fotografie mit anderen teilen. Hauptberuflich erstelle ich individuelle WordPress-Themes. Außerdem betreibe ich das Fotoprojekt Das ist Dessau - Alltagsgeschichten in Bildern

  1. von Mario am 28. Juni 2015 10:25 Uhr

    Du hast ja wirklich viele sehr gute Fotos gemacht. Ich bin mir sicher, dass Du bald wieder bis in den Zeigefinger (zum Auslösen) motiviert bist.

    Genieß die Schaffenspause!

    Mario

    Antworten

    • von Jing Zhou am 28. Juni 2015 12:45 Uhr

      Danke Mario 🙂
      Ich versuche die Pause und das Wetter zu genießen. Auch wenn es nicht so einfach ist, bei dem was hier an Veranstaltungen noch kommen werden.

      Antworten

  2. von Eugen am 09. Dezember 2015 23:12 Uhr

    Hallo Jing!

    Ich denke, jeder hat hin und wieder seine Blockaden. Man sollte die Inspiration und die Motive nicht erzwingen. Die kommen schon irgendwann mal ganz alleine. Nimm dir einfach eine Auszeit. Mach vielleicht einen Ausflug. Aber nicht der Fotos, sondern der Entspannung wegen. Vielleicht wirst du Neues ganz nebenher entdecken.

    Liebe Grüße

    Eugen

    Antworten

    • von Jing Zhou am 10. Dezember 2015 8:59 Uhr

      Hallo Eugen,

      habe ich gemacht oder mache ich immer noch, diese kleine große Pause 😀

      Tut ganz gut 🙂

      Antworten

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