Jing ZhouVerliebt in Fotografie

Portraitfotografie – nicht mein Ding

Portraitfotografie – nicht mein Ding

Portraitfotografie mag ich, finde ich toll – kann ich aber nicht und liegt mir nicht. Ich habe mich damit abgefunden.

Das Hobby Fotografie begleitet mich schon nun seit über sieben Jahren. In dieser Zeit habe ich viele fotografische Themen probiert. Astrofotografie, Street/Urban-Fotografie, Landschaftsfotografie, People-/Portrait-Fotografie. Und gerade beim letzteren – die Portrait-Fotografie, habe ich festgestellt, dass es nichts für mich ist.

Als ich mit dem Hobby Fotografie angefangen hatte, wollte ich auch schöne Portraits machen. Natürlich habe ich auch das ein oder andere (kleinere) Fotoshootings gemacht. Aber ich wurde nie warm mit dem Thema Portrait-Fotografie und die Ergebnisse waren überwiegend unbefriedigend. In der Regel passte das Ergebnis bei spontanen Fotos während einer Fototour mit anderen, Gleichgesinnten. Von geplanter Portrait-Fotografie kann jedoch keine Rede sein.

Yvonne - Spontan bei einer Fototour. Vielleicht nicht perfekt, aber eines meiner Lieblingsportraits.

Aber natürlich versuchte ich weiter mich mit dem Thema zu befassen. Das Internet war die Quelle um theoretisches Wissen anzueignen und um Inspirationen zu finden. Ich befasste mich in der Theorie mit Posen, mit Ideenfindung, mit Blitztechniken – auch mit mehreren Blitzen, mit der Nachbearbeitung (Portraitgetusche) und und und. Und trotzdem lag und liegt mir Portrait-Fotografie nicht.

Wenn mich jemand fragt, ob ich Portraitfotos machen kann, verneine ich es und verweise an andere Fotografen, die es besser – viel besser machen können als ich. Denn ich habe dann absolut keine Ideen für geplante Portraitfoto-Sessions und weiß auch nicht, wie ich mich kommunikativ verhalten soll. Und ich sehe es auch als meine persönliche Schwäche ein – das meine ich absolut ehrlich! Ganz anders aber zum Beispiel bei Street- und Urban-Fotografie. Da bekomme ich immer Lust und weiß, wie ich was in Szene setzen kann, damit das Bild am Ende die Aussage bekommt, die in meinem Kopf bereits existiert und nur darauf wartet umgesetzt zu werden. In diesen Umfeld fühle ich mich auch einfach wohler.

Trotzdem komme ich beim durchstöbern im Internet über Fotografie mit Portrait-Fotografie in Berührung. Meist sind es nur Portfolioseiten von anderen Fotografen, die mich einfach fesseln und bei mir den Gedanken auslöst „Das will ich auch können„. Wie zum Beispiel die Bilder von Andrea Hübner (www.quadratiges.de), Jonas Hafner (www.aufzehengehen.de), oder Lisa Meyer (www.lisa-meyer.com). Deren Arbeiten ich gern verfolge, weil die es einfach können und wissen wie perfekte Portraitfotografie in Detail funktioniert! – So sehe ich das jedenfalls.

Andrea Hübner (Homepage | Facebook | Flickr) – Portfolio-Auszug:

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Andrea Hübner - 2

 

Jonas Hafner (Homepage | FacebookFlickr) – Portfolio-Auszug:

jonas-hafner-1

jonas-hafner-2

 

Lisa Meyer (Homepage | Facebook | Flickr) – Portfolio-Auszug:

lisa-meyer-1

lisa-meyer-2

Und was mich betrifft, habe ich mit Portraitfotografie bis auf Weiteres abgeschlossen und konzentriere mich auf die Themen, die meine Art von Fotografie mehr liegen und zu meiner Persönlichkeit passen. Das ist der Stand der Dinge und das macht mir Spaß!

Wer mich als einen Assistenten zu einen Fotoshooting dabei haben möchte, ich wäre da wohl trotzdem nicht abgeneigt 🙂

Vielen Dank nochmal an Andrea Hübner, Jonas Hafner und Lisa Meyer für die freundliche Erlaubnis Bilder aus euren Portfolio hier zeigen zu dürfen. Macht weiter so!

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